Alternativen zu Schraubfundamente
Edufarm hat sich für den Bau der Fundamente au Schraufundamente gestützt. Doch andere Arten Fundamente ohne Beton gibt es. Diese Seite interessiert sich besonders an zwei dieser Alternativen: das Reifenfundament und das Zyklopfundament.
1.Reifenfundament
Reifenfundamente werden in Europa oft genutzt um kleine Häuser (z.B GartenHäuser) zu bauen. In Asien bieten sie eine gute seismische Wiederstandsfähigkeit an.
Das Prinzip ist den Boden auf einer quadriierten Weise zu bohren. Ideal sind 3 Meter oder weniger zwischen den Knoten. Die Bohrungen sollen die Form der genutzten Reifen anpassen, ihre Tiefe hängt von der Last der Struktur ab. In der Mitte dieser Löcher Verankerungspfähle für landwirtschaftliche Gewächshäuser (oder andere angepasste Pfähle) verankern. Dann kommen die Reifen: eine erste Etage Reifen in den Löcher stellen, diese Reifen mit Kies und Erde füllen und die Operation wiederholen bis die gewünschte Größe Reifenstapel erhalten ist. Falls es Spiel zwischen den Rahmen des lochs und den Reifenstapel gibt kann man Steine für Stabilität in den Lücken stellen.
Bemerkung: nicht für komplet nachhaltige Projekte geeignet wegen der Komposition der Reifen (gummi).
2.Zyklopfundament
Zyklopfundamente sind Jahrtausende alt. Die Römer haben ursprünglich diesen Namen gefunden denn sie dachten das Zyklope die Fundamente gebaut hatten.
Prinzipiell bohrt man die Erde wo die Lagerwänder später sein sollen. In diesen Bohrungent eine Mischung von Kalkbeton und Steine einsetzen. Dank des enthaltenen Bimssteins bieten sie eine hervorragende mechanische und seismische Widerstandsfähigkeit und halten aufsteigende Feuchtigkeit ab. Praktisch können diese Fundamente bis zu Jahrhunderte halten. Diese Fundamente können dann auch in Sand verwandelt werden.
Bemerkung: Mit diesem Sand ist es leider nicht empfohlen erneut Beton zu machen, diese Fundamente sind also nachhaltiger als die Reifenfundamente, doch weniger als das Schraubenfundament.